Ich bin Ihre Bundestagsabgeordete für den Wahlkreis Hamburg-Nord/Alstertal/Walddörfer und für ganz Hamburg. Ich bin 2021 aus der Wirtschaft in die Politik gewechselt und arbeite seither engagiert als Brückenbauerin zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Der EU-Binnenmarkt ist eine der größten wirtschaftlichen Errungenschaften Europas – und bleibt doch in vielen Bereichen unvollendet. Noch immer sehen sich Unternehmen, insbesondere kleine und mittelständische Betriebe sowie Scale-Ups, mit erheblichen bürokratischen Hürden, Fragmentierung und regulatorischen Unterschieden konfrontiert. Laut IMF wirken die Barrieren im Binnenmarkt wie Zölle in Höhe von rund 44 Prozent und hemmen Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der europäischen Wirtschaft signifikant. Vor diesem Hintergrund rückt das sogenannte 28. Regime zunehmend in den Fokus der politischen und wirtschaftlichen Diskussion. Es könnte als einheitliche, europaweit gültige Rechtsform Unternehmen einen schlanken, harmonisierten Zugang zum Binnenmarkt ermöglichen. Für viele Unternehmen birgt ein solches optionales EU-Rechtsregime das Potenzial, Komplexität zu reduzieren und Markteintritte zu erleichtern. Wie muss ein solches Regime ausgestaltet sein, um Barrieren im Binnenmarkt wirksam abzubauen? Welche politischen und rechtlichen Voraussetzungen braucht es für eine wirkungsvolle Umsetzung? Ich freue mich auf die Diskussion!
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