Seit dieser Woche ist es offiziell: Ich bin nun neben Finanzen auch Vollmitglied im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestags! Ich verantworte dort ab jetzt die Themen Startups, Venture Capital, Forschungsförderung, Sustainable Entrepreneurship und Gesundheitswirtschaft.
Bislang war ich im Wirtschaftsausschuss bereits mit einem stellvertretenden Sitz vertreten und habe für die Grüne Bundestagsfraktion die Themen Corporate Governance, Nachhaltigkeitsindikatoren im Jahreswirtschaftsbericht und Bilanzierung betreut.
Ich freue mich sehr über die weiteren Themen und neue Verantwortung. Sehr gerne bringe ich meine 14 Jahre Praxiserfahrungen in der Wirtschaft – als Gründerin und als Unternehmens- und Strategieberaterin – auch im Wirtschaftsausschuss ein!
Selbstverständlich werde ich weiterhin mit vollem Einsatz meine Aufgaben als finanzpolitische Sprecherin, stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses und auch meinen stellvertretenden Sitz im Rechtsausschuss wahrnehmen. Die Schnittstellen sind sowieso vorhanden: eine der wichtigsten Gesetzesänderungen für Startups in dieser Legislatur war die erfolgreiche Reform bei Mitarbeiterkapitalbeteiligungen im Zukunftsfinanzierungsgesetz. Diese habe ich als Verantwortliche im Finanzausschuss ohnehin bereits selbst verhandelt gehabt.
Ebenso freue mich auf die Zusammenarbeit mit der Startup-Beauftragen der Bundesregierung Anna Christmann und dem Wirtschaftsministerium insgesamt. Die Beziehungen zum Startup-Verband und zu meinen vielen Freund*innen in der Gründungs- und VC-Landschaft schon aus der Zeit auch vor der Berufspolitik freue ich mich sehr, nun noch weiter auszubauen.
Los geht’s! Weltklasse made in Germany weiter vorantreiben!
Neuste Artikel
Zeit für Entlastungen, die bei den Menschen ankommen!
Berlin, 16.04.2026 – Wir befinden uns in einer der größten Energiekrisen seit Jahren. Doch statt jetzt wirkungsvoll und schnell Entlastungen zu beschließen, kommt die Regierung leider mit der schlechtesten Maßnahme um die Ecke: Einem ineffektiven Tankrabatt 2.0…
Während der Energiekrise 2022 hat die Ampel gezeigt wie echte Entlastungen aussehen: Kindergeld hoch, Kindersofortzuschlag hoch, Energiekrisenpauschale direkt ausgezahlt, 9-Euro-Ticket und viele weiter Maßnahmen. Ein Tankrabatt führt nicht zu den Entlastungen, die wir brauchen, denn 2022 hat gezeigt, dass der Tankrabatt zu, Teil in die Taschen der Mineralölkonzerne fließen wird, das weiß sogar die Bundesregierung. Zudem verfehlt die Entlastung der Bundesregierung, ohne 9-Euro-Ticket oder alternative Anreize für andere Verkehrsmittel, weite Teile der Gesellschaft.
Zur Reform der privaten Altersvorsorge
Berlin, 27.03.2026 – Die Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge durch die Bundesregierung bringt einige positive Änderung mit sich unterm Strich hat die Bundesregierung hier leider die Chance verpasst, langfristige und grundlegende Reformen auf den Weg zu bringen.
Lobenswert an der Reform ist, dass Selbst- und Soloselbstständige bei der Reform mitgedacht wurden und Zugang zur staatlich geförderten privaten Altersvorsorge erhalten. Als Hamburger Abgeordnete begrüße ich diesen Schritt herzlich. Ein weiteres Lob möchte ich an dieser Stelle an die Kolleg*innen von CDU/CSU und SPD für die konstruktive parlamentarische Arbeit an dieser Reform, die sich substantiell vom ursprünglichen Gesetzentwurf unterscheidet. Ein konstruktiver und fachlicher Diskurs ermöglichte hier eine bessere Reform als ursprünglich gedacht.
Trotz toller parlamentarischer Arbeit haben wir zwei zentrale Kritikpunkte
Ungerechtigkeit in der Immobilienbesteuerung bleibt bestehen
Berlin, 25.03.2026 – Heute wurde im Finanzausschuss unser Gesetzentwurf „zum Schließen einer Gerechtigkeitslücke in der Immobilienbesteuerung“ mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und AfD gegen die Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen und die LINKE abgelehnt – und damit auch ein weiterer Vorschlag der Grünen zur Gegenfinanzierung von Entlastungsmaßnahmen. Stattdessen diskutiert die Bundesregierung über Steuererhöhungen, um andere Steuersenkungen zu finanzieren. In Betracht ziehen sie wohl eine Mehrwertsteuererhöhung, die die Breite der Gesellschaft treffen würde. Dabei könnten durch das schlichte Schließen von offenkundigen Gerechtigkeitslücken im Steuersystem und die effektivere Bekämpfung von Steuerhinterziehung Einnahmen im zweistelligen Milliardenbetrag auf eine liberale und gerechte Art und Weise generiert werden.
Ähnliche Artikel