Was die Politik aktuell mit vielen der vier Millionen (Solo-)Selbständigen, den 2,5 Millionen im Gastgewerbe und den 2,2 Millionen in der Kultur-, Kreativ- und Veranstaltungsbranche Beschäftigten in Deutschland macht, ist ein Skandal. Ein menschlicher, wirtschaftlicher und politischer Skandal. Was kann ich tun, habe ich mich gefragt? Ich bin (noch) nicht im Bundestag, selbst wenn, wäre ich derzeit in der Opposition.
Ich möchte mit „Solo, selbst & ständig“ den Menschen hinter den Zahlen eine Stimme und ein Gesicht geben, mit besonderem Blick auf Hamburg. Ihre Geschichten erzählen, ihre Situation, ihre Nöte, Bedürfnisse und auch ihre Ideen öffentlich machen. Meine neue Serie richtet sich an uns alle, damit wir besser verstehen, dass „Wirtschaft“ neben Konzernen und Unternehmen so viel mehr ist. Und wenn sich Menschen aus zuständigen Ministerien und Behörden zuschalten, wäre das auch großartig. Seien Sie dabei!
Vergangene Folgen
Hier finden Sie Infos zu meinen Gäst*innen:
Folge 1 mit Constanze Lux, Hamburger Unternehmerin und Geschäftsführerin von LaDouceCatering, vom 16.02.2021
Folge 2 mit Marleen Schenk, Gründerin und Geschäftsführerin von Unruhestand Events, vom 24.02.2021
Folge 3 mit Hajo Heeg, Steuerberater und Rechtsanwalt, vom 04.03.2021
Folge 4 mit Miriam Wessels, Osteopathin, Faszien-Therapeutin und Yoga-Lehrerin, vom 12.03.2021
Folge 5 mit Miu, Hamburger Soul-Sängerin, vom 24.03.2021
Folge 6 mit Sarah Weinhold, Gründerin und Hochzeitsplanerin, beyond tales, vom 15.04.2021
Folge 7 mit Toni Meiswinkel, Studentin und Gründerin, Wearing Facts, am 05.05.2021
ALLE FOLGEN nachzusehen als IGTV-Video auf meinem INSTAGRAM PROFIL.
Nächste Folge(n)
Weitere Folgen sind in Vorbereitung. „Stay tuned“!







Neuste Artikel
Ungerechtigkeit in der Immobilienbesteuerung bleibt bestehen
Berlin, 25.03.2026 – Heute wurde im Finanzausschuss unser Gesetzentwurf „zum Schließen einer Gerechtigkeitslücke in der Immobilienbesteuerung“ mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und AfD gegen die Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen und die LINKE abgelehnt – und damit auch ein weiterer Vorschlag der Grünen zur Gegenfinanzierung von Entlastungsmaßnahmen. Stattdessen diskutiert die Bundesregierung über Steuererhöhungen, um andere Steuersenkungen zu finanzieren. In Betracht ziehen sie wohl eine Mehrwertsteuererhöhung, die die Breite der Gesellschaft treffen würde. Dabei könnten durch das schlichte Schließen von offenkundigen Gerechtigkeitslücken im Steuersystem und die effektivere Bekämpfung von Steuerhinterziehung Einnahmen im zweistelligen Milliardenbetrag auf eine liberale und gerechte Art und Weise generiert werden.
180-Grad-Wende in der privaten Altersvorsorge: Union und SPD orientieren sich am grünen Bürgerfonds, verpassen aber Chance für echten Neustart
Morgen wird im Finanzausschuss des Deutschen Bundestags über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge im Deutschen Bundestag abgestimmt. Auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz haben die Koalitionsfraktionen heute verkündet, dass sie sich auf die Einführung eines von einem öffentlichen Träger angebotenen Standarddepots geeinigt haben, wie er von der grünen Bundestagsfraktion bereits in dem Antrag „Ein Bürgerfonds für eine bessere ergänzende Altersvorsorge – Einfach, sicher, renditestark“ im Januar 2026 gefordert wurde.
Zur Änderung des Steuerberatergesetzes
Berlin, 19.03.2026 – Unsere Wirtschaft steht vor massiven Herausforderungen. Viel zu selten wird darüber gesprochen, dass wir über 3,5 Millionen Selbstständige, Freiberuflerinnen und viele kleine Unternehmen haben, denen der Zugang zu bezahlbarer steuerlicher Unterstützung fehlt.
Ähnliche Artikel