Ich freue mich als Panelistin am Tag der innovativen Gesundheitswirtschaft 2026 teilzunehmen. Ich werde an dem Panel „Vom Lab auf den Markt – Wie Europa die nächste Generation forschender Unternehmen aufbaut“ teilnehmen.
Der Tag der innovativen Gesundheitswirtschaft zielt darauf ab, die großen Bestandsfragen der Industrie zu beantworten:
- Wie sichern wir Resilienz?
- Wie schützen wir Standorte?
- Wie halten wir, was wir haben?
- Wie entsteht das neue?
BioNTech und CureVac als mRNA-Pioniere sind das prominenteste Beispiel eines Strukturproblems: Beide entstanden in Deutschland, beide mussten für Wachstumskapital und Skalierung in die USA schauen. Das Muster ist Symptom eines Ökosystems, das zwar exzellente Grundlagenforschung produziert, aber die Translation in marktfähige Unternehmen und die Finanzierung von Skalierung systematisch unterfinanziert.
Dabei hätte Europa eine Ausgangsbedingung, die die USA nicht hat und die China sich erst erarbeiten muss: einen Binnenmarkt von 450 Millionen Konsumentinnen und Konsumenten. Für Gründerinnen und Gründer ist die Größe des Heimatmarkts eine entscheidende Größe – sie bestimmt, wie schnell ein Unternehmen Skaleneffekte erzielen kann, wie attraktiv es für Investoren ist, und ob es überhaupt die kritische Masse erreicht, um global wettbewerbsfähig zu werden. Die Größe Europas ist auf dem Papier ein Vorteil. In der Praxis kommt sie bei Gründerinnen und Gründern nicht an.
Gemeinsam mit folgenden anderen Panelist*innen werde ich unter anderem die obengenannten Fragen diskutieren:
- Christian Odendahl | European Editor, The Economist
- Alexander Leutner | Co-CEO (Business) & Co-founder von Cellbricks Therapeutics
- Moderation: Monika Jones | Journalistin und Moderatorin
Ich freue mich auf den Austausch und die Diskussion