Das Geld ist da, nur noch nicht am richtigen Ort…
Kürzlich war ich in meiner Rolle als finanzpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion und als stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses des Bundestages auf meiner „Tour de Finance“ in der deutschen Finanzhauptstadt Frankfurt:
Im Austausch mit der ING Diba – die übrigens zur ESG Bank des Jahres ernannt wurde – dem Vorstand und Verantwortlichen ging es um gute und weniger gute gesetzliche Rahmenbedingungen für die Finanzierung der Transformation. ESG – das heißt environmental, social, governance – und steht im Finanzsektor für Anstrengungen, nachhaltig zu wirtschaften und zu investieren.
Ich habe auch die KfW besucht. Im Austausch mit den Vorständen der KfW Katharina Herrmann und Stefan Wintels ging es unter anderem um Ideen für eine zukunftsgerichtete Investitionsagenda für Deutschland 2030, um nationale Förderprogramme fürs Bauen und um Finanzierung von Zukunftsinvestitionen im Mittelstand. Als Verwaltungsrätin der KfW ist mir Exzellenz in der Ausführung und eine erfolgreiche strategische Ausrichtung ein Herzensanliegen. Der persönliche Austausch ist dafür sehr wertvoll.
Außerdem habe ich bei der DWS und ihrem Vorstandssprecher, Manfred Bauer, über Nachhaltigkeit, Generationenkapital und die Unterschiede der US- und europäischen Finanzmärkte gesprochen. Die DWS hat mit Greenwashing-Skandalen zu tun, ist aber sehr engagiert, glaubwürdig Nachhaltigkeit in ihrem Portfolio zu betreiben.
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Berlin, 08.10.2026 – Wer 300 Wohnungen erbt, zahlt praktisch keine Steuern. Wer drei erbt, schon. Immobilienkonzerne umgehen per Share Deal die Grunderwerbsteuer, und allein in Berlin sind so beim Vonovia-Deal rund eine Milliarde Euro verloren gegangen. Das Schließen solcher Gerechtigkeitslücken würde rund 20 Milliarden Euro bringen, genug, um kleine und mittlere Einkommen spürbar zu entlasten.
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