Digitalisierung. Wirtschaft. Finanzen. Erfindergeist… Hamburg! All das waren Themen, über die ich bei mehreren Unternehmensbesuchen in Hamburg ins Gespräch kommen durfte.
Zunächst habe ich mit mit dem CEO, Nachhaltigkeits- und Öffentlichkeitsverantwortlichen des riesigen Versandhändlers Otto ausgetauscht, es ging v.a. um Nachhaltigkeit, soziale Bestrebungen und um Konkurrenz aus China.
Den Besuch bei Snapchat habe ich genutzt, um über die Stärkung des Digitalstandortes Hamburg zu sprechen. Außerdem fand ich spannend, dass einer der drei Werte von Snapchat das englische “kind”, also freundlich, zu sein ist (neben “smart” und “creative”). Da gehört es natürlich auch dazu, dass an der Wand schöne Inspirationen hängen.
Ende Mai erwartet Euch außerdem eine Podcastfolge mit mir bei MachtWas?! Es ging um – Ihr glaubt es kaum – Geld und Macht.
Sehr spannend war auch der Austausch mit dem Unternehmen Aglir, welches durch ein Pilotprojekt den Energieverbrauch des Hamburger Clubs “Uebel & Gefährlich” um sage und schreibe ca. 43% gesenkt hat! Ich durfte mich von dem Gründungsteam von Agilr von ihrer Lust auf die Gestaltung von Zukunft anstecken lassen.
Solche Erfolgsgeschichten wie die von Agilr machen Mut. Ich war/bin selbst Unternehmerin, habe auch gegründet & weiß, wie schwer der Weg manchmal sein kann. Umso mehr freut mich, dass das Pilotprojekt so erfolgreich gelaufen ist – und das Team so Bock aufs Weitermachen und Skalieren und schon eine Pipeline an kommenden Projekten hat!
Mir ist wichtig, dass wir auch wieder positive Erzählungen, von Unternehmen, die uns Mut und Lust machen können, Raum geben. Denn die weit verbreitete Schwarzmalerei über die deutsche Wirtschaft, wie sie aktuell von vielen Akteur*innen betrieben wird, wird den vielen Startups, dem Gründergeist, und insgesamt der Innovationsbegeisterung und Professionalität hier in Deutschland nicht gerecht.
Danke für die vielen Anregungen, die ich gerne mit nach Berlin nehme und die Zeit!
Neuste Artikel
Zeit für Entlastungen, die bei den Menschen ankommen!
Berlin, 16.04.2026 – Wir befinden uns in einer der größten Energiekrisen seit Jahren. Doch statt jetzt wirkungsvoll und schnell Entlastungen zu beschließen, kommt die Regierung leider mit der schlechtesten Maßnahme um die Ecke: Einem ineffektiven Tankrabatt 2.0…
Während der Energiekrise 2022 hat die Ampel gezeigt wie echte Entlastungen aussehen: Kindergeld hoch, Kindersofortzuschlag hoch, Energiekrisenpauschale direkt ausgezahlt, 9-Euro-Ticket und viele weiter Maßnahmen. Ein Tankrabatt führt nicht zu den Entlastungen, die wir brauchen, denn 2022 hat gezeigt, dass der Tankrabatt zu, Teil in die Taschen der Mineralölkonzerne fließen wird, das weiß sogar die Bundesregierung. Zudem verfehlt die Entlastung der Bundesregierung, ohne 9-Euro-Ticket oder alternative Anreize für andere Verkehrsmittel, weite Teile der Gesellschaft.
Zur Reform der privaten Altersvorsorge
Berlin, 27.03.2026 – Die Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge durch die Bundesregierung bringt einige positive Änderung mit sich unterm Strich hat die Bundesregierung hier leider die Chance verpasst, langfristige und grundlegende Reformen auf den Weg zu bringen.
Lobenswert an der Reform ist, dass Selbst- und Soloselbstständige bei der Reform mitgedacht wurden und Zugang zur staatlich geförderten privaten Altersvorsorge erhalten. Als Hamburger Abgeordnete begrüße ich diesen Schritt herzlich. Ein weiteres Lob möchte ich an dieser Stelle an die Kolleg*innen von CDU/CSU und SPD für die konstruktive parlamentarische Arbeit an dieser Reform, die sich substantiell vom ursprünglichen Gesetzentwurf unterscheidet. Ein konstruktiver und fachlicher Diskurs ermöglichte hier eine bessere Reform als ursprünglich gedacht.
Trotz toller parlamentarischer Arbeit haben wir zwei zentrale Kritikpunkte
Ungerechtigkeit in der Immobilienbesteuerung bleibt bestehen
Berlin, 25.03.2026 – Heute wurde im Finanzausschuss unser Gesetzentwurf „zum Schließen einer Gerechtigkeitslücke in der Immobilienbesteuerung“ mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und AfD gegen die Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen und die LINKE abgelehnt – und damit auch ein weiterer Vorschlag der Grünen zur Gegenfinanzierung von Entlastungsmaßnahmen. Stattdessen diskutiert die Bundesregierung über Steuererhöhungen, um andere Steuersenkungen zu finanzieren. In Betracht ziehen sie wohl eine Mehrwertsteuererhöhung, die die Breite der Gesellschaft treffen würde. Dabei könnten durch das schlichte Schließen von offenkundigen Gerechtigkeitslücken im Steuersystem und die effektivere Bekämpfung von Steuerhinterziehung Einnahmen im zweistelligen Milliardenbetrag auf eine liberale und gerechte Art und Weise generiert werden.
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