An einem Tisch mit Robert Habeck, Christian Lindner, Steffi Lemke und großen (Wirtschafts-)Verbänden?! So ungefähr kann man sich den Verwaltungsrat der KfW vorstellen.
Was ist die KfW überhaupt?
Die KfW ist eine der führenden Förderbanken weltweit. Sie setzt sich im Auftrag von Bund und Ländern für Förderungen der Wirtschaft, der Umwelt und bspw. auch dem Wohnungsbau ein. Dafür vergibt sie jährlich Kredite in Milliardenhöhe. Die rechtliche Aufsicht liegt bei der Politik (primär im Wirtschafts- und Finanzministerium).
Was macht der Verwaltungsrat?
Der Verwaltungsrat und seine Ausschüsse “überwachen” die Geschäftsführung und die Vermögensverwaltung der KfW.
Ich bin Mitglied im Verwaltungsrat und im Prüfungsausschuss sowie stellvertretend im Risiko- und Kreditausschuss. Dort behandeln wir Fragen der Rechnungslegung (eines meiner Lieblingsthemen) und des Risikomanagements (eines der wichtigsten Themen im Finanzsektor). Wir sprechen u.a. über die Prüfungsschwerpunkte des Jahres- und Konzernabschlusses – und auch wie Nachhaltigkeit bei der Kreditvergabe berücksichtigt wird.
Mag für den einen oder die andere vielleicht noch etwas abstrakt klingen – aber in dieser Funktion kann man starken Einfluss nehmen auf die strategische Ausrichtung der Förderbank, damit diese ihre Rolle zur Transformationsunterstützung noch stärker ausübt. Denn die KfW hat ein riesiges Fördervolumen und wir entscheiden gemeinsam, in welche Richtung wir Investitionen weiter anreizen wollen. Eine der wichtigsten Stellschrauben auf dem Weg zu einer starken klimafreundlichen Wirtschaft und Leben in Deutschland.
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Rede zu Entlastungen und Steuergerechtigkeit
Berlin, 08.10.2026 – Wer 300 Wohnungen erbt, zahlt praktisch keine Steuern. Wer drei erbt, schon. Immobilienkonzerne umgehen per Share Deal die Grunderwerbsteuer, und allein in Berlin sind so beim Vonovia-Deal rund eine Milliarde Euro verloren gegangen. Das Schließen solcher Gerechtigkeitslücken würde rund 20 Milliarden Euro bringen, genug, um kleine und mittlere Einkommen spürbar zu entlasten.
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Berlin, 08.10.2026 – Die Bundesregierung verspricht, untere und mittlere Einkommen zu entlasten. Doch 20 bis 30 Prozent der Beschäftigten verdienen so wenig, dass sie gar keine Einkommensteuer zahlen und von der „Reform“ nichts haben.
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Gerechtigkeitswoche im Bundestag!
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