Jedes Jahr zum Jahresende kommt die Hamburger Wirtschaft zusammen, um die Prinzipien von Ehrbarkeit, Respekt und Haltung – und den “Hamburger Handschlag” zu ehren. Denn: Vertrauen ist besser als Misstrauen, Anpacken besser als ständiges Vorschreiben und ausuferndes Kontrollieren.
Vertrauen in freiheitliches, engagiertes Unternehmertum – umrahmt und am besten sogar mit ermöglicht von umsetzbaren, fairen und effektiven politischen Bedingungen -, dafür setze auch ich mich tagtäglich in meinen politischen Entscheidungen als finanzpolitische Sprecherin der Grünen ein. Finanzpolitik hat beispielsweise durch die Steuergesetze sehr viel Einfluss auf die Wirtschaft. Da ist es wichtig, neben den Paragraphen der Gesetze immer die konkreten Effekte für den Unternehmer und die Unternehmerin konkret vor Ort im Blick zu haben.
Daher bin ich für einen Austausch, die Einblicke und Perspektiven wie heute in der Handelskammer Hamburg bei der traditionellen Jahresschlussversammlung der “VEEK”, stets sehr dankbar.
Mich hat neben den schönen Eingangsworten des VEEK Vorstandsvorsitzenden Jochen Spethmann und der spannenden Rede zur Lage der Wirtschaft von Handelskammer-Präses Norbert Aust insbesondere die Abschlussrede des neuen Vorstandsmitglieds Nataly Bombeck bewegt. Ihr flammendes Plädoyer für eine größere Wertschätzung der Kultur(-Wirtschaft) kann ich nur aus ganzem Herzen unterstreichen – und sie spricht mit über zehn Jahren professioneller Elphi-Erfahrung nicht nur kultur”begeistert” (wie sie sich selbst beschrieb), sondern auch einfach als Kennerin.
Leidenschaft, Herz und Können vereint, das ist es, von dem wir gerade jetzt wieder mehr brauchen.
Danke für den inspirierenden Nachmittag, liebe VEEK.
PS: Die Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns wird ab dem nächsten Jahr Versammlung Ehrbarer Kaufleute heißen. Auch so kann Inklusion, Toleranz und Vielfalt gelingen: ohne viel öffentliches Tamtam, sondern: miteinander drüber sprechen, Vor- und Nachteile abwägen, und dann zusammen entscheiden und machen.
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Mit 35 Milliarden Euro entschlossen aus der Krise
Berlin, 22.04.2026 – Merz und Co. haben ihre “Entlastungspläne” vorgelegt, aber wirklich entlastet wird so gut wie niemand. Was es wirklich bräuchte, sind Maßnahmen, die Bürger*innen kurzfristig aber vor allem auch strukturell entlasten.
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