Zur Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank habe ich als Sprecherin für Finanzpolitik folgendes Statement abgegeben:
„Angesichts des Krieges in der Ukraine, der noch nicht überwunden Coronapandemie und der Klimakrise braucht es mehr internationale Kooperation, um die Gefahr einer weltweiten Wirtschaftskrise und neue Armut zu verhindern. Der Besuch von Annalena Baerbock in Niger und Mali hat es uns bildlich vor Augen geführt: Die Klimakrise bedeutet schon heute für viele Millionen Menschen konkret massiven Hunger und Perspektivlosigkeit. Hinzu kommt das Einbrechen bisheriger, überlebenswichtiger Lieferketten von Getreide aus der Ukraine und aus Russland. Insgesamt ist die internationale Ordnung in Gefahr und muss daher aktiv und positiv weiterentwickelt werden.
Internationale Wirtschaftskooperation im 21.Jahrhundert wird dann erfolgreich sein, wenn sie das Ziel der konsequenten Nachhaltigkeit verfolgt. Das bedeutet: Innerhalb der planetaren Grenzen, sozial gerecht und dabei profitabel zu wirtschaften. Eine kluge Kombination aus resilienten lokalen und gutenglobalen Wirtschaftskreisläufen ist ein zentrales Mittel der Wahl. Wir begrüßen daher sehr die aktuellen Bestrebungen von IWF und Weltbank, mit einem Sonderfonds auch die Resilienz und nachhaltige Entwicklung weltweit zu fördern.“
Weitere Aussagen von mir und Auftritte in den Medien finden Sie unter katharina-beck.de/ueber-mich/in-den-medien/
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