Die GLS Bank lud ein: Um die Ziele aus dem Pariser Klimaabkommen sozial verträglich zu erreichen, braucht es eine deutliche Veränderung der Politik, denn die bisherige Regierung hat keinen überzeugenden Plan vorgelegt, wirklich effektiv die Emissionen zu senken. Die Brände vor Athen, die Flutkatastrophe, die sinkenden Grundwasserspiegel – die Klimakrise ist bereits jetzt. Und der Weltklimarat hat kürzlich beschrieben, dass wir wahrscheinlich sogar schon 2030 den kritischen Kipppunkt von 1,5 Grad erreicht haben werden. Nach dieser Bundestagswahl muss sich die Politik deutlich ändern. Wie müssen die politischen Rahmenbedingungen zukünftig aussehen? Welcher entscheidende Hebel kommt den Finanzinstituten zu und was können wir von Unternehmen lernen, die bereits in eine sozial-ökologische Zukunft eingestiegen sind?
Am 21. September diskutierte ich gemeinsam mit
- Christian Sigmund (Wildplastic),
- Christian Schad (Planet A) und
- Dirk Kannacher (GLS Vorstand)
unter der Moderation von Janine Steeger über politische Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft und die Rolle von Finanzinstituten.
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Berlin, 29.01.2026 – In dieser Rede erkläre ich, warum gutes Wirtschafts- und Finanzhandeln immer auch bedeutet, Risiken realistisch einzuschätzen – insbesondere Umwelt- und Klimarisiken. Ich zeige auf, warum Dürren und Überschwemmungen längst messbare wirtschaftliche Folgen haben, was das für Banken, Versicherungen und Unternehmen bedeutet und warum quantitatives Risikomanagement entscheidend ist. Klar ist: Klimarisiken sind Wirtschaftsrisiken. Deshalb unterstütze ich diesen Gesetzentwurf – weil Vorsorge, Transparenz und gutes Management zentrale Grundlagen einer stabilen Wirtschaft sind.
AfD-Forderungen = Wohlstandsverlust!
Berlin, 28.01.2026 – In dieser Rede setze ich mich kritisch mit dem AfD-Antrag zum angeblichen Bürokratieabbau im Mittelstand auseinander. Ich zeige, warum dieser Antrag ideenlos ist, an den realen Problemen von Handwerk und kleinen Betrieben vorbeigeht und viele Unternehmen gar nicht entlasten würde. Ich spreche über faire Rahmenbedingungen für Betriebsübergaben, über Migration als Standortfaktor, über kommunale Infrastruktur – und darüber, warum ein wirtschaftlich starkes, lebenswertes Deutschland EU, Einwanderung und verlässliche öffentliche Finanzen braucht.
Mein Punkt ist klar: Wer den Mittelstand stärken will, braucht echte Konzepte – keine populistischen Versprechen mit hohem wirtschaftlichem Schaden.
Unterstützung im Bereich Steuern gesucht! – Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in meinem Bundestagsbüro
Zur Unterstützung meiner inhaltlichen Arbeit als Sprecherin für Finanzpolitik der
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen suche ich idealerweise zum 15.03. oder 01.04.2026 eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in mit Fokus Steuern (m/w/d).
Bitte senden Sie/sende Ihre/Deine aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Motivations-schreiben, Lebenslauf und mindestens ein Zeugnis) bis zum 08.02.2026, 23:59 Uhr.
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