Heute feiern wir Europatag – warum?
Am 09.05.1950 wurde im Schuman-Plan die Idee für eine neue Form der politischen Zusammenarbeit in Europa vorgestellt, die einen Krieg zwischen den Nationen Europas undenkbar machen sollte.
Diese Idee der Zusammenarbeit – quasi die Geburtsstunde dessen, was wir heute die Europäische Union nennen – feiern wir am heutigen #Europatag.
Für mich ist Europa ein bewegendes Friedensprojekt. Besonders vor dem Hintergrund zweier Weltkriege in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts und aktuell dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. Wir können frei reisen. Wir können frei unseren Arbeitsort wählen. Wir sind als Menschen verbunden, zum Beispiel durch Bildungsprogramme wie Erasmus.
Und wir sind stark. Die Europäische Union hat im Finanz- und Wirtschaftsbereich in den letzten Monaten gezeigt, dass wir gute Lösungen gemeinsam schaffen können. Zehn Sanktionspakete gegen Russland konnten verabschiedet werden, um Russland und seine Vermögenden auch wirtschaftlich und finanziell zu schwächen. Der Grundstein für die Übergewinnsteuer, die der Marktmacht der Mineralölkonzerne und den extrem teuren Spritpreisen endlich Einhalt gebietet, wurde in der EU gelegt. Ebenso ist das große Konjunkturpaket #nextgenerationeu ist ein richtiger Schritt, um die EU grüner, digitaler und widerstandsfähiger zu machen.
Und somit feiere ich heute – natürlich mit einer gewissen Schwere, weil dieser Krieg einfach stattfindet – aber umso beherzter das Friedensprojekt Europäische Union. Ich hoffe, ihr feiert das auch.
Neuste Artikel
Endlich ins tun kommen: ungerechte Ausnahmen abschaffen
Berlin, 06.03.2026 – In dieser Rede zum Vermögensteuerantrag der Linksfraktion erläutere ich wieso wir die bereits vorhandenen Mehrheiten nutzen sollten, um an kleinen Rädern zu drehen, statt nur ganz große Räder drehen zu wollen, da diese immer mit Grabenkampfdebatten einhergehen.
Worum geht es konkret? Es geht darum durch kleine Anpassungen und Reformen im Steuerrecht eine große positive Veränderung auf den Weg zu bringen.
Mein Appell: Lars Klingbeil nutzen sie ihre Einfluss, um endlich auch an die Gerechtigkeitslücke im Steuersystem zu schließen! Denn da geht noch einiges.
Startups und Scaleups endlich richtig fördern!
Berlin, 25.02.2026 – In dieser Rede bringe ich unseren Oppositionsantrag zur Stärkung von Startups und Scaleups ein – und mache deutlich: Das ist keine Show, sondern wirtschaftspolitischer Ernstfall.
Ich spreche darüber, warum Gründungen, Wachstumskapital und europäische Souveränität zusammengehören, weshalb Deutschland bei der Finanzierung hinter den USA und China zurückliegt und warum wir endlich eine echte Startup- und Scaleup-Strategie brauchen.
Mein Appell: Mehr Tempo, mehr europäisches Denken, bessere Rahmenbedingungen – von Venture Capital über ein 28. EU-Regime bis hin zu einem Zukunftsfonds nach schwedischem Vorbild.
Wer Wohlstand, Innovation und Arbeitsplätze von morgen sichern will, muss jetzt handeln.
Erbschaftsteuer gerechter machen!
Berlin, 30.01.2026 – In dieser Rede im Deutschen Bundestag mache ich klar, warum die Abschaffung der Erbschaftsteuer der falsche Weg ist – und warum wir stattdessen endlich eine gerechte Reform brauchen.
Ich räume mit dem Mythos der „Doppelbesteuerung“ auf, spreche über Leistungsbegriffe, extreme Vermögenskonzentration und erkläre, warum unser aktuelles Erbschaftsteuersystem ausgerechnet große Vermögen privilegiert.
Mein Fazit: Reform statt Abschaffung. Für eine faire soziale Marktwirtschaft, die Leistung anerkennt – und leistungslose Privilegien beendet.
Ähnliche Artikel