Becks Bericht aus Berlin – Juni 2025
Die top 3 Themen – in zwei Minuten:
- CumCum – Bei Cum-Cum sind Steuern in Höhe von 28,5 Milliarden Euro hinterzogen worden. Wir Grüne haben uns diesen Monat extrem erfolgreich für die Aufbewahrung von Finanzbelegen und der Aufklärung dieses Steuerraubes eingesetzt. Finanzminister Lars Klingbeil hat angekündigt, hier tätig zu werden. Wir bleiben auf jeden Fall weiter an dem Thema dran, bis diese Ankündigung auch Gesetz wird!
- Steuersenkungsprogramm der BroKo – Die Koalition hat ein riesiges Steuersenkungsprogramm für Unternehmen verabschiedet. Dieses Programm soll Investitionen anreizen; ist aber leider so unfassbar teuer und eine Investitionsgarantie ist bei den geplanten Maßnahmen nicht gegeben. Dazu habe ich in diesem Monat auch eine Rede gehalten (26.06.). Wir als Grüne tragen daher dieses Programm nicht mit, sondern fordern finanzpolitisch klügere Entscheidungen. Mit den Geldern zukünftiger Generationen im heute Steuersenkungen in Milliardenhöhe zu veranlassen, ist auf jeden Fall keine solche kluge Entscheidung.
- PrideMonth – Julia Klöckner und die Regenbogenfarben.. das war diesen Monat auch ein ziemlicher Aufreger. Wir Grüne haben uns gedacht: Wenn die Farben der Vielfalt auf dem Bundestag verboten werden, dann bringen wir sie eben in den Bundestag. Damit wollten wir ein ganz klares Zeichen setzen.
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Startups und Scaleups endlich richtig fördern!
Berlin, 25.02.2026 – In dieser Rede bringe ich unseren Oppositionsantrag zur Stärkung von Startups und Scaleups ein – und mache deutlich: Das ist keine Show, sondern wirtschaftspolitischer Ernstfall.
Ich spreche darüber, warum Gründungen, Wachstumskapital und europäische Souveränität zusammengehören, weshalb Deutschland bei der Finanzierung hinter den USA und China zurückliegt und warum wir endlich eine echte Startup- und Scaleup-Strategie brauchen.
Mein Appell: Mehr Tempo, mehr europäisches Denken, bessere Rahmenbedingungen – von Venture Capital über ein 28. EU-Regime bis hin zu einem Zukunftsfonds nach schwedischem Vorbild.
Wer Wohlstand, Innovation und Arbeitsplätze von morgen sichern will, muss jetzt handeln.
Erbschaftsteuer gerechter machen!
Berlin, 30.01.2026 – In dieser Rede im Deutschen Bundestag mache ich klar, warum die Abschaffung der Erbschaftsteuer der falsche Weg ist – und warum wir stattdessen endlich eine gerechte Reform brauchen.
Ich räume mit dem Mythos der „Doppelbesteuerung“ auf, spreche über Leistungsbegriffe, extreme Vermögenskonzentration und erkläre, warum unser aktuelles Erbschaftsteuersystem ausgerechnet große Vermögen privilegiert.
Mein Fazit: Reform statt Abschaffung. Für eine faire soziale Marktwirtschaft, die Leistung anerkennt – und leistungslose Privilegien beendet.
Risiken für unsere Wirtschaft
Berlin, 29.01.2026 – In dieser Rede erkläre ich, warum gutes Wirtschafts- und Finanzhandeln immer auch bedeutet, Risiken realistisch einzuschätzen – insbesondere Umwelt- und Klimarisiken. Ich zeige auf, warum Dürren und Überschwemmungen längst messbare wirtschaftliche Folgen haben, was das für Banken, Versicherungen und Unternehmen bedeutet und warum quantitatives Risikomanagement entscheidend ist. Klar ist: Klimarisiken sind Wirtschaftsrisiken. Deshalb unterstütze ich diesen Gesetzentwurf – weil Vorsorge, Transparenz und gutes Management zentrale Grundlagen einer stabilen Wirtschaft sind.
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