Berlin, 30.01.2026 – Die AfD schlägt vor die Erbschaftsteuer abzuschaffen, doch wieso das der falsche Weg ist und wieso wir stattdessen eine wahrhaftig gerechte Form der Erbschaftsteuer brauchen, habe ich in meiner heutigen Rede im deutschen Bundestag erklärt.
Der Antrag ist voll von überholten und bereits widerlegten Narrativen zur Erbschaftsteuer, angeblich lege eine Doppelbesteuerung vor, dieses Narrativ ignoriert die Realität, dass die Erbschaftsteuer vom Erben und nicht vom Erblasser gezahlt werden muss. Man stelle sich einfach mal vor, dass Kunden an der Supermarktkasse verweigern würden die Umsatzsteuer zu zahlen, mit der Begründung, dass ihr Einkommen ja bereits versteuert sei.
Wir haben darüber hinaus eine immer stärker werdende Vermögensungleichheit, die Erbschaftsteuer in dieser Situation abzuschaffen ist nicht nur unlogisch, sondern würde das Problem nur verstärken. Zudem sollte doch eben diese Realität Anlass genug sein, um die Erbschaftsteuer gerechter zu gestalten. Denn die jetzige Erbschaftsteuer belastet mittelgroße Erben stärker als sehr große Erben. Schlussendlich führt nur eine Reform zur Verbesserung der Ausgangslage, eine Abschaffung der Erbschaftsteuer löst keine Probleme.
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Trotz toller parlamentarischer Arbeit haben wir zwei zentrale Kritikpunkte
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