Berlin, 25.02.2026 – Heute habe ich im Bundestag über die mangelnde Förderung von Start- und Scaleups in Deutschland gesprochen.
Die Bundesregierung ist jetzt seit gut einem Jahr im Amt und immer noch fehlt eine Start- und Scaleup-Strategie. 29 Prozent mehr Startup-Gründungen im vergangen Jahr sprechen eine Sprache für sich, Deutschland liefert die Ideen doch viele Gründer*innen verlassen unser Land, da die Finanzierungsmöglichkeiten in Deutschland nur mittelmäßig sind. Das heißt, dass Arbeitsplätze und Unternehmertum unser Land verlassen, in Zeiten der geopolitischen Spannungen ein fatales Signal.
Wir brauchen hier europäische und nationale Lösungen, um die Finanzierung von Unternehmenswachstum zu verbessern. Die Bundesregierung sollte sich für EU-Inc. einsetzen um pan-europäisches Startup-Wachstum zu ermöglichen. Außerdem sollte die Bundesregierung auch die private Altersvorsorge nutzen, um mehr Wagniskapital für deutsche und europäische Start- und Scaleups zu ermöglichen. Ein Blick nach Schweden zeigt, wie das funktionieren kann.
Wir haben noch mehr Empfehlungen für die Bundesregierung und haben diese in unserem Zehn-Punkte-Plan für Start- und Scaleups zusammengetragen. Denn für uns ist ganz klar, hier muss mehr passieren, denn es geht um die Arbeitsplätze und das Wirtschaftswachstum von Morgen.
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Zeit für Entlastungen, die bei den Menschen ankommen!
Berlin, 16.04.2026 – Wir befinden uns in einer der größten Energiekrisen seit Jahren. Doch statt jetzt wirkungsvoll und schnell Entlastungen zu beschließen, kommt die Regierung leider mit der schlechtesten Maßnahme um die Ecke: Einem ineffektiven Tankrabatt 2.0…
Während der Energiekrise 2022 hat die Ampel gezeigt wie echte Entlastungen aussehen: Kindergeld hoch, Kindersofortzuschlag hoch, Energiekrisenpauschale direkt ausgezahlt, 9-Euro-Ticket und viele weiter Maßnahmen. Ein Tankrabatt führt nicht zu den Entlastungen, die wir brauchen, denn 2022 hat gezeigt, dass der Tankrabatt zu, Teil in die Taschen der Mineralölkonzerne fließen wird, das weiß sogar die Bundesregierung. Zudem verfehlt die Entlastung der Bundesregierung, ohne 9-Euro-Ticket oder alternative Anreize für andere Verkehrsmittel, weite Teile der Gesellschaft.
Zur Reform der privaten Altersvorsorge
Berlin, 27.03.2026 – Die Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge durch die Bundesregierung bringt einige positive Änderung mit sich unterm Strich hat die Bundesregierung hier leider die Chance verpasst, langfristige und grundlegende Reformen auf den Weg zu bringen.
Lobenswert an der Reform ist, dass Selbst- und Soloselbstständige bei der Reform mitgedacht wurden und Zugang zur staatlich geförderten privaten Altersvorsorge erhalten. Als Hamburger Abgeordnete begrüße ich diesen Schritt herzlich. Ein weiteres Lob möchte ich an dieser Stelle an die Kolleg*innen von CDU/CSU und SPD für die konstruktive parlamentarische Arbeit an dieser Reform, die sich substantiell vom ursprünglichen Gesetzentwurf unterscheidet. Ein konstruktiver und fachlicher Diskurs ermöglichte hier eine bessere Reform als ursprünglich gedacht.
Trotz toller parlamentarischer Arbeit haben wir zwei zentrale Kritikpunkte
Ungerechtigkeit in der Immobilienbesteuerung bleibt bestehen
Berlin, 25.03.2026 – Heute wurde im Finanzausschuss unser Gesetzentwurf „zum Schließen einer Gerechtigkeitslücke in der Immobilienbesteuerung“ mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und AfD gegen die Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen und die LINKE abgelehnt – und damit auch ein weiterer Vorschlag der Grünen zur Gegenfinanzierung von Entlastungsmaßnahmen. Stattdessen diskutiert die Bundesregierung über Steuererhöhungen, um andere Steuersenkungen zu finanzieren. In Betracht ziehen sie wohl eine Mehrwertsteuererhöhung, die die Breite der Gesellschaft treffen würde. Dabei könnten durch das schlichte Schließen von offenkundigen Gerechtigkeitslücken im Steuersystem und die effektivere Bekämpfung von Steuerhinterziehung Einnahmen im zweistelligen Milliardenbetrag auf eine liberale und gerechte Art und Weise generiert werden.
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