Spannende Einblicke in die Welt der kleinen und mittleren Unternehmen
Ich hatte die Gelegenheit, bei Starling Fashion ein Minipraktikum zu machen und dabei wertvolle Einblicke in die Abläufe eines Secondhandladens zu erhalten. Besonders spannend war es, die Herausforderungen zu entdecken, mit denen kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) in Deutschland tagtäglich kämpfen. Themen wie Steuern, Bürokratie und die sinkende Kaufkraft der Bürgerinnen und Bürger vor Ort sind echte Hürden, die das Wachstum und die Entwicklung von KMUs erschweren.
Was mir ebenfalls nochmal aufgefallen ist: Während kleinere Unternehmen oft alles korrekt und im Einklang mit den Gesetzen machen, haben große Unternehmen teils Möglichkeiten, von Ausnahmen zu profitieren – zum Beispiel in der Steuergestaltung. Das ist einfach ungerecht!
Eines steht fest: KMUs brauchen mehr Freiraum und finanzielle Entlastung, um konkurrenzfähig zu bleiben. Gleichzeitig müssen diese ungerechten Ausnahmen, die nur großen Unternehmen zugutekommen, endlich abgeschafft werden. Nur so kann eine wirklich faire Marktwirtschaft entstehen.
Ich danke an Starling Fashion für die tolle Möglichkeit, einen Blick „hinter die Kulissen“ zu werfen!
Ich werde mich auch weiterhin für Soloselbständige und kleine Unternehmen stark machen – sie sind der Kitt unserer Wirtschaft.
Neuste Artikel
Zeit für Entlastungen, die bei den Menschen ankommen!
Berlin, 16.04.2026 – Wir befinden uns in einer der größten Energiekrisen seit Jahren. Doch statt jetzt wirkungsvoll und schnell Entlastungen zu beschließen, kommt die Regierung leider mit der schlechtesten Maßnahme um die Ecke: Einem ineffektiven Tankrabatt 2.0…
Während der Energiekrise 2022 hat die Ampel gezeigt wie echte Entlastungen aussehen: Kindergeld hoch, Kindersofortzuschlag hoch, Energiekrisenpauschale direkt ausgezahlt, 9-Euro-Ticket und viele weiter Maßnahmen. Ein Tankrabatt führt nicht zu den Entlastungen, die wir brauchen, denn 2022 hat gezeigt, dass der Tankrabatt zu, Teil in die Taschen der Mineralölkonzerne fließen wird, das weiß sogar die Bundesregierung. Zudem verfehlt die Entlastung der Bundesregierung, ohne 9-Euro-Ticket oder alternative Anreize für andere Verkehrsmittel, weite Teile der Gesellschaft.
Zur Reform der privaten Altersvorsorge
Berlin, 27.03.2026 – Die Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge durch die Bundesregierung bringt einige positive Änderung mit sich unterm Strich hat die Bundesregierung hier leider die Chance verpasst, langfristige und grundlegende Reformen auf den Weg zu bringen.
Lobenswert an der Reform ist, dass Selbst- und Soloselbstständige bei der Reform mitgedacht wurden und Zugang zur staatlich geförderten privaten Altersvorsorge erhalten. Als Hamburger Abgeordnete begrüße ich diesen Schritt herzlich. Ein weiteres Lob möchte ich an dieser Stelle an die Kolleg*innen von CDU/CSU und SPD für die konstruktive parlamentarische Arbeit an dieser Reform, die sich substantiell vom ursprünglichen Gesetzentwurf unterscheidet. Ein konstruktiver und fachlicher Diskurs ermöglichte hier eine bessere Reform als ursprünglich gedacht.
Trotz toller parlamentarischer Arbeit haben wir zwei zentrale Kritikpunkte
Ungerechtigkeit in der Immobilienbesteuerung bleibt bestehen
Berlin, 25.03.2026 – Heute wurde im Finanzausschuss unser Gesetzentwurf „zum Schließen einer Gerechtigkeitslücke in der Immobilienbesteuerung“ mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und AfD gegen die Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen und die LINKE abgelehnt – und damit auch ein weiterer Vorschlag der Grünen zur Gegenfinanzierung von Entlastungsmaßnahmen. Stattdessen diskutiert die Bundesregierung über Steuererhöhungen, um andere Steuersenkungen zu finanzieren. In Betracht ziehen sie wohl eine Mehrwertsteuererhöhung, die die Breite der Gesellschaft treffen würde. Dabei könnten durch das schlichte Schließen von offenkundigen Gerechtigkeitslücken im Steuersystem und die effektivere Bekämpfung von Steuerhinterziehung Einnahmen im zweistelligen Milliardenbetrag auf eine liberale und gerechte Art und Weise generiert werden.
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