Weremember – nie wieder! Nie wieder Auschwitz und Vernichtungslager.
Vor 80 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz von den Alliierten befreit. Millionen von Menschen – vor allem Jüdinnen und Juden – wurden in diesem und anderen Konzentrationslagern von den Nationalsozialisten ermordet und unter fürchterlichsten Bedingungen festgehalten.
Das Gedenken an die Befreiung ist ein Moment, der uns immer wieder daran erinnert, welch unvorstellbares Leid die Opfer des Holocaust ertragen mussten. Wir dürfen nie vergessen, welche grausame Ideologie und welche Verbrechen in den Jahren des Nationalsozialismus ausgeübt wurden.
Am 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, sind wir auch einen bewegenden Schritt nach vorne gegangen: gemeinsam mit einigen Bundestagsabgeordneten aus Hamburg haben wir den parlamentarischen Freundeskreis für den Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge gegründet.
Die Bornplatzsynagoge, die 1938 von den Nationalsozialisten zerstört wurde, ist ein bedeutendes kulturelles und religiöses Erbe der jüdischen Gemeinde in Hamburg. Der geplante Wiederaufbau wird nicht nur ein Ort des Gedenkens, sondern auch ein Ort des Dialogs und der Begegnung für Menschen aus allen Kulturen und Religionen sein.
Ich bin stolz, Teil dieses Projekts zu sein und freue mich darauf, dass dieses wichtige Vorhaben mit Unterstützung aus ganz Deutschland weiter gestärkt wird. Gemeinsam können wir ein Zeichen setzen – für Toleranz, Vielfalt und gegen Ausgrenzung!
Auch 80 Jahre nach Befreiung muss uns die Erinnerung an Auschwitz, diesen so schwer fassbaren Ort, der für das Unbegreifliche der Schoa steht, noch nachdenklicher machen als ohnehin schon.
Wir müssen unsere Erinnerungen wach halten – damit sie uns und unsere Demokratie wach halten.
Gerade in dieser Woche ist mir das Eintreten gegen Rechtsextremismus und für ein wertschätzendes, menschliches Miteinander ein ganz besonders bewegendes Anliegen.
Neuste Artikel
Rede zu Entlastungen und Steuergerechtigkeit
Berlin, 08.10.2026 – Wer 300 Wohnungen erbt, zahlt praktisch keine Steuern. Wer drei erbt, schon. Immobilienkonzerne umgehen per Share Deal die Grunderwerbsteuer, und allein in Berlin sind so beim Vonovia-Deal rund eine Milliarde Euro verloren gegangen. Das Schließen solcher Gerechtigkeitslücken würde rund 20 Milliarden Euro bringen, genug, um kleine und mittlere Einkommen spürbar zu entlasten.
In dieser Rede zu Entlastungen und Steuergerechtigkeit erkläre ich, welche Lücken wir gerne schließen würden.
Rede zur Einkommensteuer“reform“
Berlin, 08.10.2026 – Die Bundesregierung verspricht, untere und mittlere Einkommen zu entlasten. Doch 20 bis 30 Prozent der Beschäftigten verdienen so wenig, dass sie gar keine Einkommensteuer zahlen und von der „Reform“ nichts haben.
In meiner Rede zur Einkommensteuer-„Reform“ zeige ich, warum die Regierung an die Sozialabgaben ranmuss und warum 860.000 Kinder im Unterhaltsvorschuss von der Kindergelderhöhung rein gar nichts haben.
Gerechtigkeitswoche im Bundestag!
Berlin, 07.10.2026 – Diese Woche machen wir zum Steuergerechtigkeits-Showdown! Wir Grüne lassen am Donnerstag im Bundestag sieben Mal namentlich über eklatante Gerechtigkeitslücken im Steuersystem abstimmen. Eigentlich müsste sowohl sie CDU/CSU dafür sein, denn viele dieser Gerechtigkeitslücken sind schlicht Marktineffizienzen, die auch konservative Ökonom*innen schließen wollen, als auch die SPD, denn es geht um mehr Gerechtigkeit.
Ähnliche Artikel