Das sind Momente, die gibt es in der Wirtschaft eben so nicht.
Oft werde ich gefragt, wie das denn eigentlich jetzt so ist, in „der“ Politik. Wo ich doch vorher 14 Jahre in der Wirtschaft war. Es gibt schönerweise nicht nur die öffentlich laute Häme gegen Politikerinnen, sondern im persönlichen Gespräch erlebe ich viele Menschen, die wahrnehmen, dass Politikerin sein auch mal ganz schön hartes Brot ist.
Und ja, das ist es natürlich. 70, 80 Stunden die Woche. Keine geregelten Arbeitszeiten. Unter öffentlicher Beobachtung stehen. Kritik und verrückte Debatten aushalten.
Für mich ist es aber auch Erfüllung. Ich kann meine gelernten Inhalte und Methoden jeden Tag fürs Gemeinwohl einsetzen. Darf abwägen, was die beste Wirkung für Menschen und Unternehmen hat. Darf dafür verhandeln (ja, manchmal auch bis tief in die Nacht hinein) und mit klugen und tollen Menschen zusammen arbeiten. Habe ein wundervolles Team. Lerne jeden Tag Neues hinzu.
Und es ist eben auch: gewählt werden. Eine Bewerbungsrede zur Lage der Nation halten. Fragen beantworten. Die Stimmenauszählung abwarten. Und dann: sich freuen.
Am 07.09.2024 bin ich von den Grünen Mitgliedern in meinem Wahlkreis Hamburg-Nord/Alstertal mit 100 Prozent Zustimmung als Direktkandidatin für die Bundestagswahl 2025 gewählt worden.
Es ist mir eine sehr große Ehre! Danke! 💚


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Zeit für Entlastungen, die bei den Menschen ankommen!
Berlin, 16.04.2026 – Wir befinden uns in einer der größten Energiekrisen seit Jahren. Doch statt jetzt wirkungsvoll und schnell Entlastungen zu beschließen, kommt die Regierung leider mit der schlechtesten Maßnahme um die Ecke: Einem ineffektiven Tankrabatt 2.0…
Während der Energiekrise 2022 hat die Ampel gezeigt wie echte Entlastungen aussehen: Kindergeld hoch, Kindersofortzuschlag hoch, Energiekrisenpauschale direkt ausgezahlt, 9-Euro-Ticket und viele weiter Maßnahmen. Ein Tankrabatt führt nicht zu den Entlastungen, die wir brauchen, denn 2022 hat gezeigt, dass der Tankrabatt zu, Teil in die Taschen der Mineralölkonzerne fließen wird, das weiß sogar die Bundesregierung. Zudem verfehlt die Entlastung der Bundesregierung, ohne 9-Euro-Ticket oder alternative Anreize für andere Verkehrsmittel, weite Teile der Gesellschaft.
Zur Reform der privaten Altersvorsorge
Berlin, 27.03.2026 – Die Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge durch die Bundesregierung bringt einige positive Änderung mit sich unterm Strich hat die Bundesregierung hier leider die Chance verpasst, langfristige und grundlegende Reformen auf den Weg zu bringen.
Lobenswert an der Reform ist, dass Selbst- und Soloselbstständige bei der Reform mitgedacht wurden und Zugang zur staatlich geförderten privaten Altersvorsorge erhalten. Als Hamburger Abgeordnete begrüße ich diesen Schritt herzlich. Ein weiteres Lob möchte ich an dieser Stelle an die Kolleg*innen von CDU/CSU und SPD für die konstruktive parlamentarische Arbeit an dieser Reform, die sich substantiell vom ursprünglichen Gesetzentwurf unterscheidet. Ein konstruktiver und fachlicher Diskurs ermöglichte hier eine bessere Reform als ursprünglich gedacht.
Trotz toller parlamentarischer Arbeit haben wir zwei zentrale Kritikpunkte
Ungerechtigkeit in der Immobilienbesteuerung bleibt bestehen
Berlin, 25.03.2026 – Heute wurde im Finanzausschuss unser Gesetzentwurf „zum Schließen einer Gerechtigkeitslücke in der Immobilienbesteuerung“ mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und AfD gegen die Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen und die LINKE abgelehnt – und damit auch ein weiterer Vorschlag der Grünen zur Gegenfinanzierung von Entlastungsmaßnahmen. Stattdessen diskutiert die Bundesregierung über Steuererhöhungen, um andere Steuersenkungen zu finanzieren. In Betracht ziehen sie wohl eine Mehrwertsteuererhöhung, die die Breite der Gesellschaft treffen würde. Dabei könnten durch das schlichte Schließen von offenkundigen Gerechtigkeitslücken im Steuersystem und die effektivere Bekämpfung von Steuerhinterziehung Einnahmen im zweistelligen Milliardenbetrag auf eine liberale und gerechte Art und Weise generiert werden.
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