Leider bedeutet CO2-Einsparung immer noch keinen garantierten wirtschaftlichen Erfolg. Das muss sich dringend ändern!
Über die Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen, habe ich gemeinsam mit Dominik Lorenzen (Fraktionsvorsitzender Grüne Hamburg) am 02.06.2023 eine Veranstaltung im Hamburger Rathaus organisiert.
Denn, wenn die wahren CO2-Kosten eines Unternehmens und dessen Effekte in die Rechnungslegung – also die Bilanz und Gewinnrechnung (GuV) von Unternehmen – aufgenommen wird, hätte nachhaltiges Wirtschaften endlich einen direkten finanziellen Einfluss auf die wirtschaftliche Erfolgsmessung.
Ich freue mich auf die Umsetzung des Projektes aus dem Koalitionsvertrag, in dem wir vereinbart haben, CO2 in die Rechnungslegungsstandards zu integrieren. So schaffen wir Transparenz und Anreize für klimafreundliches Wirtschaften!
Danke für diesen tollen Abend und an das tolle, interessierte Publikum mit viel Expertise!
Neuste Artikel
Ungerechtigkeit in der Immobilienbesteuerung bleibt bestehen
Berlin, 25.03.2026 – Heute wurde im Finanzausschuss unser Gesetzentwurf „zum Schließen einer Gerechtigkeitslücke in der Immobilienbesteuerung“ mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und AfD gegen die Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen und die LINKE abgelehnt – und damit auch ein weiterer Vorschlag der Grünen zur Gegenfinanzierung von Entlastungsmaßnahmen. Stattdessen diskutiert die Bundesregierung über Steuererhöhungen, um andere Steuersenkungen zu finanzieren. In Betracht ziehen sie wohl eine Mehrwertsteuererhöhung, die die Breite der Gesellschaft treffen würde. Dabei könnten durch das schlichte Schließen von offenkundigen Gerechtigkeitslücken im Steuersystem und die effektivere Bekämpfung von Steuerhinterziehung Einnahmen im zweistelligen Milliardenbetrag auf eine liberale und gerechte Art und Weise generiert werden.
180-Grad-Wende in der privaten Altersvorsorge: Union und SPD orientieren sich am grünen Bürgerfonds, verpassen aber Chance für echten Neustart
Morgen wird im Finanzausschuss des Deutschen Bundestags über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge im Deutschen Bundestag abgestimmt. Auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz haben die Koalitionsfraktionen heute verkündet, dass sie sich auf die Einführung eines von einem öffentlichen Träger angebotenen Standarddepots geeinigt haben, wie er von der grünen Bundestagsfraktion bereits in dem Antrag „Ein Bürgerfonds für eine bessere ergänzende Altersvorsorge – Einfach, sicher, renditestark“ im Januar 2026 gefordert wurde.
Zur Änderung des Steuerberatergesetzes
Berlin, 19.03.2026 – Unsere Wirtschaft steht vor massiven Herausforderungen. Viel zu selten wird darüber gesprochen, dass wir über 3,5 Millionen Selbstständige, Freiberuflerinnen und viele kleine Unternehmen haben, denen der Zugang zu bezahlbarer steuerlicher Unterstützung fehlt.
Ähnliche Artikel