Unsere Frau für die Wirtschaft. So gehen die Hamburger Grünen mit mir als Spitzenkandidatin in den Wahlkampf. Ich fühle mich geehrt und freue mich sehr auf die intensiven nächsten Wochen bis zur Bundestagswahl am 23. Februar!
Und es stimmt ja: Mit 14 Jahren Praxiserfahrung, als Gründerin oder Unternehmensberaterin für Nachhaltigkeit, bin ich viel länger in der Wirtschaft unterwegs gewesen als ich jetzt Berufspolitikerin im Bundestag bin. Diese vielen Jahre Wirtschaftsexpertise sind auch nach gut drei Jahren in der Berliner Politik immer noch ein Fundament, von dem ich sehr profitiere.
Es ist mir eine große Freude, als Brückenbauerin zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu arbeiten! Am meisten nehme ich tatsächlich mit aus den vielen Gesprächen, die ich mit Soloselbständigen, Mittelständlern, Gewerkschaftern oder Konzernvorständen führe. Sei es der Personalverantwortliche einer handwerklichen Kälte- und Wärmetechnikfirma, der mir ihre Strategien zur Anwerbung und Haltung von Azubis schildert und sich mehr Mehrsprachigkeit in der Ausbildung wünscht; oder der CEO eines Metallgroßunternehmens, mit dem ich mich zu Industriestrompreis ja oder nein berate.
Ich freue mich auf den weiteren Austausch auf verschiedenen Kanälen! Und werde auch weiter berichten, was uns in der Ampel gelungen ist, was hätte besser laufen können und was in einer nächsten Regierung für uns Grüne prioritär wäre.
Schonmal so viel zu unseren Kernthemen im Bereich Wirtschaft:
(1) Vereinfachte Verfahren und weniger unnötige Bürokratie,
(2) verlässliche und bezahlbare Energiepreise,
(3) bessere Fach- und Arbeitskräftestrategie und
(4) mehr Investitionen und Investitionsanreize.
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Mit 35 Milliarden Euro entschlossen aus der Krise
Berlin, 22.04.2026 – Merz und Co. haben ihre “Entlastungspläne” vorgelegt, aber wirklich entlastet wird so gut wie niemand. Was es wirklich bräuchte, sind Maßnahmen, die Bürger*innen kurzfristig aber vor allem auch strukturell entlasten.
Genau das liefern unsere Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge und unsere Parteivorsitzende Franziska Brantner in ihrem zukunftsgerichteten Gegenvorschlag zur aktuellen Regierungspolitik: Ein 35 Milliarden Krisenaktionsplan für spürbare Entlastung und langfristige Resilienz.
Zeit für Entlastungen, die bei den Menschen ankommen!
Berlin, 16.04.2026 – Wir befinden uns in einer der größten Energiekrisen seit Jahren. Doch statt jetzt wirkungsvoll und schnell Entlastungen zu beschließen, kommt die Regierung leider mit der schlechtesten Maßnahme um die Ecke: Einem ineffektiven Tankrabatt 2.0…
Während der Energiekrise 2022 hat die Ampel gezeigt wie echte Entlastungen aussehen: Kindergeld hoch, Kindersofortzuschlag hoch, Energiekrisenpauschale direkt ausgezahlt, 9-Euro-Ticket und viele weiter Maßnahmen. Ein Tankrabatt führt nicht zu den Entlastungen, die wir brauchen, denn 2022 hat gezeigt, dass der Tankrabatt zu, Teil in die Taschen der Mineralölkonzerne fließen wird, das weiß sogar die Bundesregierung. Zudem verfehlt die Entlastung der Bundesregierung, ohne 9-Euro-Ticket oder alternative Anreize für andere Verkehrsmittel, weite Teile der Gesellschaft.
Zur Reform der privaten Altersvorsorge
Berlin, 27.03.2026 – Die Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge durch die Bundesregierung bringt einige positive Änderung mit sich unterm Strich hat die Bundesregierung hier leider die Chance verpasst, langfristige und grundlegende Reformen auf den Weg zu bringen.
Lobenswert an der Reform ist, dass Selbst- und Soloselbstständige bei der Reform mitgedacht wurden und Zugang zur staatlich geförderten privaten Altersvorsorge erhalten. Als Hamburger Abgeordnete begrüße ich diesen Schritt herzlich. Ein weiteres Lob möchte ich an dieser Stelle an die Kolleg*innen von CDU/CSU und SPD für die konstruktive parlamentarische Arbeit an dieser Reform, die sich substantiell vom ursprünglichen Gesetzentwurf unterscheidet. Ein konstruktiver und fachlicher Diskurs ermöglichte hier eine bessere Reform als ursprünglich gedacht.
Trotz toller parlamentarischer Arbeit haben wir zwei zentrale Kritikpunkte
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