Der Elbtower in Hamburg bekommt endlich eine neue Zukunft – und das ist eine gute Nachricht für unsere Stadt: Der rot-grüne Senat hat entschieden, dass das Naturkundemuseum Hamburg in den Turm einziehen soll. Eine Entscheidung mit Weitblick, die Wissenschaft, Stadtentwicklung und öffentliche Zugänglichkeit miteinander verbindet.
Ich habe mich außerdem mit den Initiator:innen von „Tower to the People“ getroffen – einer engagierten Initiative, die kreative Ideen für eine offene und nachhaltige Nutzung des Elbtowers entwickelt hat. Ihr Ziel: den Ort für alle öffnen, für Bildung, Nachhaltigkeit und Zukunftsprojekte.
Besonders spannend finde ich die Idee, im Elbtower einen „Circular Economy Hub“ zu schaffen – also einen Ort, an dem Startups, Wissenschaft und Unternehmen gemeinsam an Lösungen für eine ressourcenschonende Wirtschaft arbeiten. Das wäre eine tolle, zukunftsgewandte Ergänzung zur geplanten Nutzung durch das Museum.
Solche Gespräche zeigen, was möglich ist, wenn wir Stadtentwicklung gemeinsam denken – offen, mutig und mit Blick auf die Menschen, die hier leben und arbeiten. Hamburg hat das Potenzial, ein Vorreiter für nachhaltige, innovative Stadtentwicklung zu sein – der Elbtower kann ein Symbol dafür werden.
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Mein Punkt ist klar: Wer den Mittelstand stärken will, braucht echte Konzepte – keine populistischen Versprechen mit hohem wirtschaftlichem Schaden.
Rede zum Standortfördergesetz
Das ist ein Schritt nach vorn. Und genau deshalb stimmen wir zu. Die Koalition hat heute mit dem Standortfördergesetz einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Mehr Chancen für Startups. Leichtere Börsengänge. Bessere Finanzierung für Wachstum in Deutschland. Aber: Zukunft braucht mehr Mut. Mehr Wagniskapital. Gezielte Investitionen in Erneuerbare & Infrastruktur. Ein starkes Europa mit einem gemeinsamen Kapitalmarkt. Konstruktiv zustimmen. Klar benennen, was besser werden muss.
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