Heute war ich bei Aurubis zu Besuch – einem weltweit tätigen Multimetallhersteller mit Hauptsitz in Hamburg. Das Unternehmen produziert vor allem Kupfer, aber auch Metalle wie Gold, Silber oder Selen und ist ein zentraler Akteur in globalen Lieferketten und Zukunftstechnologien.
Im Gespräch mit der Geschäftsleitung ging es um Themen, die derzeit viele Industrieunternehmen bewegen: die Industriepolitik der USA und Chinas, internationale Wettbewerbsbedingungen, aber auch nationale Fragen wie Energiekosten, Netzentgelte und Bürokratieabbau. Der Austausch war intensiv, offen und sehr konstruktiv – genau so, wie es für eine zukunftsgerichtete Industriepolitik sein sollte.
Im Anschluss konnte ich mir die Produktionsstätte in Hamburg anschauen und einen spannenden Einblick in die hochmodernen Prozesse bei Aurubis gewinnen – vielen Dank für die Einblicke und das Engagement für nachhaltige Industrieproduktion!
Mir ist wichtig, mit allen Akteur*innen der Wirtschaft im Gespräch zu bleiben – vom Steinmetz über das Café um die Ecke bis hin zu großen Industriebetrieben. Nur wenn wir diese Perspektiven gemeinsam denken, können wir eine starke, nachhaltige und faire Wirtschaft gestalten.
Neuste Artikel
Mit 35 Milliarden Euro entschlossen aus der Krise
Berlin, 22.04.2026 – Merz und Co. haben ihre “Entlastungspläne” vorgelegt, aber wirklich entlastet wird so gut wie niemand. Was es wirklich bräuchte, sind Maßnahmen, die Bürger*innen kurzfristig aber vor allem auch strukturell entlasten.
Genau das liefern unsere Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge und unsere Parteivorsitzende Franziska Brantner in ihrem zukunftsgerichteten Gegenvorschlag zur aktuellen Regierungspolitik: Ein 35 Milliarden Krisenaktionsplan für spürbare Entlastung und langfristige Resilienz.
Zeit für Entlastungen, die bei den Menschen ankommen!
Berlin, 16.04.2026 – Wir befinden uns in einer der größten Energiekrisen seit Jahren. Doch statt jetzt wirkungsvoll und schnell Entlastungen zu beschließen, kommt die Regierung leider mit der schlechtesten Maßnahme um die Ecke: Einem ineffektiven Tankrabatt 2.0…
Während der Energiekrise 2022 hat die Ampel gezeigt wie echte Entlastungen aussehen: Kindergeld hoch, Kindersofortzuschlag hoch, Energiekrisenpauschale direkt ausgezahlt, 9-Euro-Ticket und viele weiter Maßnahmen. Ein Tankrabatt führt nicht zu den Entlastungen, die wir brauchen, denn 2022 hat gezeigt, dass der Tankrabatt zu, Teil in die Taschen der Mineralölkonzerne fließen wird, das weiß sogar die Bundesregierung. Zudem verfehlt die Entlastung der Bundesregierung, ohne 9-Euro-Ticket oder alternative Anreize für andere Verkehrsmittel, weite Teile der Gesellschaft.
Zur Reform der privaten Altersvorsorge
Berlin, 27.03.2026 – Die Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge durch die Bundesregierung bringt einige positive Änderung mit sich unterm Strich hat die Bundesregierung hier leider die Chance verpasst, langfristige und grundlegende Reformen auf den Weg zu bringen.
Lobenswert an der Reform ist, dass Selbst- und Soloselbstständige bei der Reform mitgedacht wurden und Zugang zur staatlich geförderten privaten Altersvorsorge erhalten. Als Hamburger Abgeordnete begrüße ich diesen Schritt herzlich. Ein weiteres Lob möchte ich an dieser Stelle an die Kolleg*innen von CDU/CSU und SPD für die konstruktive parlamentarische Arbeit an dieser Reform, die sich substantiell vom ursprünglichen Gesetzentwurf unterscheidet. Ein konstruktiver und fachlicher Diskurs ermöglichte hier eine bessere Reform als ursprünglich gedacht.
Trotz toller parlamentarischer Arbeit haben wir zwei zentrale Kritikpunkte
Ähnliche Artikel