Heute war ich bei Aurubis zu Besuch – einem weltweit tätigen Multimetallhersteller mit Hauptsitz in Hamburg. Das Unternehmen produziert vor allem Kupfer, aber auch Metalle wie Gold, Silber oder Selen und ist ein zentraler Akteur in globalen Lieferketten und Zukunftstechnologien.
Im Gespräch mit der Geschäftsleitung ging es um Themen, die derzeit viele Industrieunternehmen bewegen: die Industriepolitik der USA und Chinas, internationale Wettbewerbsbedingungen, aber auch nationale Fragen wie Energiekosten, Netzentgelte und Bürokratieabbau. Der Austausch war intensiv, offen und sehr konstruktiv – genau so, wie es für eine zukunftsgerichtete Industriepolitik sein sollte.
Im Anschluss konnte ich mir die Produktionsstätte in Hamburg anschauen und einen spannenden Einblick in die hochmodernen Prozesse bei Aurubis gewinnen – vielen Dank für die Einblicke und das Engagement für nachhaltige Industrieproduktion!
Mir ist wichtig, mit allen Akteur*innen der Wirtschaft im Gespräch zu bleiben – vom Steinmetz über das Café um die Ecke bis hin zu großen Industriebetrieben. Nur wenn wir diese Perspektiven gemeinsam denken, können wir eine starke, nachhaltige und faire Wirtschaft gestalten.
Neuste Artikel
Rede zu Entlastungen und Steuergerechtigkeit
Berlin, 08.10.2026 – Wer 300 Wohnungen erbt, zahlt praktisch keine Steuern. Wer drei erbt, schon. Immobilienkonzerne umgehen per Share Deal die Grunderwerbsteuer, und allein in Berlin sind so beim Vonovia-Deal rund eine Milliarde Euro verloren gegangen. Das Schließen solcher Gerechtigkeitslücken würde rund 20 Milliarden Euro bringen, genug, um kleine und mittlere Einkommen spürbar zu entlasten.
In dieser Rede zu Entlastungen und Steuergerechtigkeit erkläre ich, welche Lücken wir gerne schließen würden.
Rede zur Einkommensteuer“reform“
Berlin, 08.10.2026 – Die Bundesregierung verspricht, untere und mittlere Einkommen zu entlasten. Doch 20 bis 30 Prozent der Beschäftigten verdienen so wenig, dass sie gar keine Einkommensteuer zahlen und von der „Reform“ nichts haben.
In meiner Rede zur Einkommensteuer-„Reform“ zeige ich, warum die Regierung an die Sozialabgaben ranmuss und warum 860.000 Kinder im Unterhaltsvorschuss von der Kindergelderhöhung rein gar nichts haben.
Gerechtigkeitswoche im Bundestag!
Berlin, 07.10.2026 – Diese Woche machen wir zum Steuergerechtigkeits-Showdown! Wir Grüne lassen am Donnerstag im Bundestag sieben Mal namentlich über eklatante Gerechtigkeitslücken im Steuersystem abstimmen. Eigentlich müsste sowohl sie CDU/CSU dafür sein, denn viele dieser Gerechtigkeitslücken sind schlicht Marktineffizienzen, die auch konservative Ökonom*innen schließen wollen, als auch die SPD, denn es geht um mehr Gerechtigkeit.
Ähnliche Artikel